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the Escapologist

Feb 03
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Altona

Man sagt noch “warte!” oder vielleicht “bleib doch stehen!” aber die Worte verhallen ungehört in den Weiten der Bahnhofshalle.
Dabei hat doch Alles so gut angefangen.
Zwei Tassen Espresso “na, sag doch”, ein Croissant und noch einen Saft, um die Croissant-Matsche aus dem Gebiss zu spülen.
“es…” …wird vorallem viel gestammelt.-
“ja, was, es?”
neuneurodreißig.zehneurostimmtso.
“na?!”

für ein Frühstück zu teuer, aber das hier ist Krieg, also: billig.
Ganz schön billig. Alles hier. Ausflüchte.
“Na, jetzt sag schon” stammeln, und “wo rennst du denn so eilig hin” hinterherwürgen.
unkonzentriert wird hier an dem Antlitz vorbeigeschielt, die Gedanken schon da, die Züge erst auf dem Weg.
In der Ferne, “dann, äh, sind sie ja ganz in der Nähe meiner…”sagen.
“WAS?!”
Ja, äh, ach nix, aber sag du doch mal, wo rennst du hin? war doch voll ok, oder nicht?
“Ja, ach, ich weiß ja auch nicht, hat mir eben ein bisschen Angst gemacht.”

Und genau jetzt, der Wunsch in einem der Züge zu sitzen, der gerade losrollt. Ächzen.
‘Hinfort, in das ferne und exotische Land deiner Gedanken, ohne Wörterbuch, aber vielleicht find ich unterwegs meine eigenen wieder.’
“Aber was denn? Angst? Wovor?”
diefahrscheinebitte, und direkt wieder die Kühle des massiven Bahnsteiggranits im Gesicht.
“Ach, alles. Ich find wir kennen uns halt nicht lang genug für sowas!”

DAS, meine Liebe, war es dann,
10 Minuten Small-Talk im Bordcafé des ICE Konrad Roentgen sind halt keine Basis.
Test bestanden.
“Willst du mich heiraten?!”